GERHARD WISNEWSKI: Verheimlicht - Vertuscht - Vergessen: Was 2009 Nicht In Der Zeitung Stand

Cover
VERLAG
Knaur
VERÖFFENTLICHUNG
01.01.2010
ISBN
342678310X

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Zum dritten Mal erschien in diesem Jahr das etwas andere Jahrbuch von GERHARD WISNEWSKI. Mit dem Titel „Verheimlicht – Vertuscht – Vergessen: Was 2009 Nicht In Der Zeitung Stand“ ist der Inhalt des Buches perfekt beschrieben. GERHARD WISNEWSKI widmet seine Aufmerksamkeit den Themen der Weltgeschichte, die von den Medien seiner Ansicht nach manipuliert oder einfach „vergessen“ wurden. Der studierte Politikwissenschaftler arbeitet seit 1986 als freier Autor, Schriftsteller und Dokumentarfilmer. In 2008 erschien das erste Jahrbuch dieser Art aus seiner Feder. Der Autor will den Leser zum Nachdenken anregen und hofft, dass so nicht mehr jede Nachrichtenmeldung vorbehaltlos angenommen, sondern kritisch hinterfragt wird. Was erfahre ich durch die Medien? Wie werden mir die Themen präsentiert? Handelt es sich um unabhängige und unparteiische Informationen oder wird versucht meine Meinung zu manipulieren? Das sind nur einige Fragen, die sich der Leser stellen soll um den Wahrheitsgehalt zu prüfen, wenn er sich mit der täglichen Nachrichtenflut auseinandersetzt.

Angesprochen werden Themen wie die Amtseinführung des amerikanischen Präsidenten Barack Obama, der Amoklauf von Winnenden, das Erdbeben von L’Aquila die Bilderberger-Konferenz oder der Selbstmord des Nationaltorhüters Robert Enke. Zu jedem Monat des Jahres gibt es einen Abschnitt in diesem Buch, der sich mit den Themen in diesem Monat beschäftigt.

„Verheimlicht – Vertuscht – Vergessen“ ist ein sehr interessantes und spannendes Buch. Die besprochenen Themen sind jedem geläufig, der sich ein wenig mit den weltpolitischen Themen im vergangenen Jahr beschäftigt hat. Die alternativen Denkansätze von GERHARD WISNEWSKI sind nicht immer einfach nachzuvollziehen und werden die eine oder andere kontroverse Diskussion auslösen. An einigen Stellen schildert der Autor die Begebenheiten und seine eigenen Gedanken in solch reißerischer Form, dass dem Leser das Buch eher wie ein Verschwörungsthriller vorkommt. Doch lässt sich der Stoff flüssig lesen und an nicht wenigen Stellen wird dem Leser der Mund offen stehen bleiben, wenn er, geführt durch GERHARD WISNEWSKI, neues an alten Meldungen entdecken wird. Den Preis von knapp sieben Euro ist das Buch auf jeden Fall wert.

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AUTOR

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(8 von 10 Punkten)
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