MARKUS HEITZ liest "Drachenkaiser"
In München traf sich die Fangemeinde von MARKUS HEITZ, um dessen neustes Werk „Drachenkaiser“ im Erstverkauf zu erwerben und Ausschnitte daraus aus dem Mund des Autors zu hören.
Zunächst signierte MARKUS HEITZ ab 15 Uhr im Hugendubel am Stachus in München für jeden, der dort sein neuestes Buch kaufte, ein ganz persönliches Exemplar.
Dass der Erstverkauf ausgerechnet in München stattfand, war übrigens durchaus kein Zufall. Denn auch die Fortsetzung von „Mächte Des Feuers“ spielt unter anderem in München und so bot sich diese Stadt gerade zu an.
Im Anschluss daran ging es ab 19 Uhr mit der Lesung aus „Drachenkaiser“ weiter. Hierzu trafen sich die Fans im ehemaligen Planetarium am Deutschen Museum München, wo HEITZ schon auf sie wartete. Er nutzte die Wartezeit bis zum Einlass, um sich mit seinen Anhängern zu unterhalten, was beiden Seiten viel Spaß gemacht hat. Dann wurden die Türen geöffnet und es konnte los gehen.
Der Raum, in dem die Lesung stattfand, war sehr gemütlich eingerichtet. Die Zuhörer konnten in bequemen Sesseln um einen Tisch mit einer Leselampe Platz nehmen. Auch die eine oder andere Couch war vorhanden. Das Licht war gedämmt und je eine Seite des Raumes wurde mit dem Cover von „Drachenkaiser“ angestrahlt.
HEITZ, der übrigens nach eigener Aussage nur Autor geworden ist, weil er genügend schlecht in anderen Dingen wie zum Beispiel Mathematik sei, las etwa eineinhalb Stunden verschiedene Abschnitte aus „Drachenkaiser“ vor. Seine Zuhörer saßen gebannt in den Sesseln und lauschten dem durchaus gelungenen Vortrag, der übrigens auch mit regem Interesse im Internet verfolgt wurde.
Über das Buch:
Silena lebt nun als Anastasia Zadornova ihr neues Leben an der Seite von Fürst Grigorij Wadim Basilius Zadornov in Neu-Edinburgh, Schottland. Die Feinde aber sind die gleichen geblieben, wenn sie auch durch Silena, Grigorij und ihre Verbündeten erheblich geschwächt wurden. Dies will sich ein neuer Drache aus dem entfernten Osten zu Nutzen machen, um sich die Menschen und deren alte feuerbewehrte Herrscher zu unterwerfen. Und auch von Seiten des Officiums droht Silena Gefahr. Denn längst hat man ihre Tarnung durchschaut. Doch so schnell gibt sich Silena nicht geschlagen. Mit Hilfe von neuen Mitteln und Waffen beginnt der entscheidende Kampf gegen die Drachen...
Im Anschluss an die Lesung durften die Anwesenden Fragen stellen, welche auf gewohnt lockere Art und Weise beantwortet wurden. So war unter anderem zu erfahren, dass MARKUS HEITZ seine Geschichte ursprünglich in Venedig spielen lassen wollte. Doch dann besuchte er Amsterdam, wo es ihm so gut gefiel, dass er zu der Überzeugung gelangte, dass es eigentlich schon genug Geschichten aus Venedig geben würde. Warum also nicht mal Amsterdam?
München hingegen war für das Hauptquartier des Officiums geradezu prädestiniert, da die schöne Stadt stark religiös geprägt und somit perfekt für christliche Drachenkämpfer ist. Fehlte noch eine mystische Stadt und auf seiner Suche danach stieß er auf York, die - zumindest laut den Yorkern - einzige Stadt, in der bewiesenermaßen Geister leben. So kam ein Ort nach dem Andern dazu.
Inspiriert wurde MARKUS HEITZ durch sein Studium der Germanistik, für das er einen Vergleich zwischen russischen Drachen und deutschen Drachen schreiben musste. Dabei fielen ihm die 80 Drachenheiligen der Katholischen Kirche auf und seine Neugier war geweckt. Wer waren diese Heiligen? Warum gab es sie? Bedeutet die Existenz der Drachenheiligen, dass es Drachen gab? Wenn ja, wie sahen sie aus? Fragen über Fragen, die beantwortet werden mussten.
MARKUS HEITZ, der bereits im Alter von 14 Jahren die ersten (zu Hause versteckten) Kurzgeschichten schrieb, eröffnete dem anwesenden Publikum, dass er seinen Roman in den 20er Jahren spielen lässt, weil diese Zeit für ihn die Schnittstelle zur Moderne darstellt. Die Menschen lebten größten Teils noch in einer Welt aus Aberglauben, Religion und doch schon mit den ersten Wundern der Moderne. Diese Mischung fasziniert ihn. Und schon explodierte die Geschichte in seinem Kopf. „Kreativität lässt sich eben nicht abschalten.“, so HEITZ.
Zur großen Freude aller Anwesenden kündigte MARKUS HEITZ für das kommende Jahr einen weiteren Roman mit dem Titel „Judassohn“ an. In ihm werden die Romane „Ritus“, „Sanctum“ und „Kinder Des Judas“ zusammenlaufen.
Nachdem es keine weiteren Fragen aus dem Publikum mehr gab, wurden die Kameras ausgeschaltet und MARKUS HEITZ erklärte den erstaunten Anwesenden, dass er noch eine Überraschung für all jene, die es geschafft hatten nach München zu kommen, bereit hielt. Unbemerkt von den meisten hatte sich nämlich der Schauspieler und Hörbuchsprecher JOHANNES STECK, der fast alle Bücher von HEITZ als Hörbücher vertont hat, unter die Zuhörer gemischt. HEITZ gestand ein, dass ihn das in der Tat ziemlich nervös gemacht habe, da sozusagen der „Leseprofi“ anwesend war und seine Leistung beurteilen würde. Doch dieser hatte nichts an dem Vortrag auszusetzen und kam nun ebenfalls auf die Bühne, um zusammen mit HEITZ und sichtlichem Spaß, den Trailer von dem Event „Die Zwerge Live“ vorzustellen und ein wenig über die Bühnenshow mit CORVUS CORAX zu berichten. Sie wird ab den 09. Februar 2010 in München zu sehen sein. Karten sind bereits erhältlich.
Im Anschluss daran signierte HEITZ noch einmal Exemplare von „Drachenkaiser“ oder „Das Zeug Zum Werk“, das vor Ort gekauft werden konnte und wurde.
Bei der Lesung hat alles gepasst, die Atmosphäre und vor allem die Chemie zwischen Autor und Publikum.
Beeindruckend war die Nähe zu seinen Fans und die Geduld von MARKUS HEITZ. Bei der Signierstunde hat er sich für jeden kurz Zeit genommen, um den ein oder anderen Satz zu wechseln und schien die Möglichkeit des direkten Kontaktes mit seinen Fans sichtlich zu genießen. Die Ausschnitte die von MARKUS HEITZ gelesen wurden, waren gut gewählt und haben unbedingt Lust auf mehr gemacht. Kurz: Die Lesung war eine rundum gelungene Präsentation.
Wer sich die Lesung noch mal ansehen möchte, kann dies im Internet tun.




.jpg)
