GERHARD WISNEWSKI

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GERHARD WISNEWSKI
DATUM
19.02.2010
ORT

GERHARD WISNEWSKI veröffentlicht am 1. März 2010 sein Buch „Drahtzieher Der Macht“. Darin inszeniert er auf Basis von historischen Fakten und Personen, logischer Betrachtungen und Recherchen sowie gesundem Menschenverstand eine düster-reale Fiktion, die angesichts der heutigen wirtschaftlichen und politischen Lage bereits Wirklichkeit ist. Im Mittelpunkt und als Ziel steht die mit aller Macht vorangetriebene Globalisierung, geplant von den internationalen Mitgliedern der Bilderberger-Elite. CAROLA KICKERS sprach mit GERHARD WISNEWSKI über sein Buch.

Carola: Herr WISNEWSKI, die Bilderberger und die Weltherrschaft sind ein Thema, das bereits vor ihnen einige Leute aufgegriffen haben. Warum haben Sie gerade jetzt diese Thematik wieder aufgegriffen? Ist es bereits fünf vor Zwölf?

Gerhard Wisnewski: Leider reicht die Berichterstattung über die Bilderberger bei weitem noch nicht aus. Den normalen Medienkonsumenten, die wenig im Internet unterwegs sind, sind die Bilderberger praktisch unbekannt. Daher habe ich dieses Buch geschrieben. Zweitens fehlen in den bisherigen Analysen wichtige Schlüsselinformationen, zum Beispiel eine Analyse der geheimdienstlichen und jesuitischen Wurzeln der Bilderberger.

Carola: Sie gehen immer wieder heikle Themen an und haben sich bestimmt viele Feinde gemacht. Viele Kritiker verstummen aus diesem Grunde oft wieder. Wenn dem so ist, wohin steuert Ihrer Meinung nach dieses Land? Können dann wir als ihre Leser und einfache Menschen überhaupt noch etwas verändern? Sind wir überhaupt noch zu retten oder ist Deutschland aufgrund seiner geschichtlichen Vergangenheit sozusagen ein ideales Experimentierfeld?

Gerhard Wisnewski: Da stellen Sie eine sehr wichtige Frage – die Gretchenfrage sozusagen: Ist Deutschland nicht bereits "fertig"? Total gefesselt und geknebelt? Tatsächlich kann man beobachten, dass Deutschland den internationalen Eliten überhaupt nichts entgegenzusetzen hat, ja, dass seine Regierung selbst Teil der internationalen Eliten ist. Das heißt, die Loyalitäten der Regierung liegen nicht beim Volk, sondern bei den globalen Eliten. Auch mit dem "Expermimentierfeld" haben Sie Recht. Aufgrund seiner Vergangenheit wird Deutschland politisch und psychologisch so in die Ecke gedrängt, dass man schlicht jedes politische und soziale Experiment in diesem Land durchführen kann. Es ist nur eine Verfügungsmasse der globalen Eliten. Trotzdem bin ich der Meinung: Wir sollten wenigstens wissen und verstehen was passiert.

Carola: Thema Medien: Fernsehsender liegen in der Hand von großen Publikumsverlagen. Da wird die Meinung doch in handlichen Portionen vorgegeben. Kann man daran überhaupt noch etwas ändern? Oder muss jeder seinen persönlichen Medienkonsum ändern, um etwas zu bewirken? Wäre das überhaupt ausreichend?

Gerhard Wisnewski: Natürlich muss man den Medienkonsum ändern, und das tun bereits die Meisten von uns. Den etablierten Medien laufen die Konsumenten in Scharen weg und zu guten Nachrichtenseiten auf dem Internet über – und damit meine ich nicht etwa "Spiegel Online". Das bewirkt eine ganze Menge. Bei den etablierten Medien herrschen bereits Panik und Weltuntergangsstimmung. Untersuchungen zufolge haben Journalisten ein ähnlich schlechtes Image wie die Mafia. Immer weniger Menschen glauben das, was da zusammengeschrieben wird. Das heißt, wir stehen vor einer gewaltigen Glaubwürdigkeitskrise der Medien, die in eine gewaltige wirtschaftliche Krise der Medien mündet. Und wir stehen vor einem Bewusstseinswandel in der Bevölkerung, der langsam die Augen hinsichtlich ihrer Medien aufgehen.

Carola: Thema Gesundheit: Die Zweiklassenmedizin scheint längst Realität. Krankenkassen scheinen mit ihrem Geld nie auszukommen. Die künstlich hochgepushten Kosten treiben einfache Bürger in die Armut. Sind wir alle bald nur noch Versuchskaninchen für Pharmalobbyisten und Gentechniker?

Gerhard Wisnewski: Selbstverständlich sind wir Versuchskaninchen. Die "Schweinegrippe" hat das deutlich gezeigt. Ganz offen wollte die WHO hier an Hunderten von Millionen Menschen nicht ausreichend getestete Impfstoffe erproben und erst hinterher die Ergebnisse evaluieren. In Wirklichkeit betrachten uns die globalen Eliten nicht als mündige Menschen, sondern als frei ausbeutbare Herde, mit der man anstellen kann, was man will.

Carola: Die geplante Verarmung schreitet voran, das spürt jeder einzelne von uns im Portemonnaie. Solange der „gemeine Bürger“ mit dem Überleben beschäftigt ist, denkt er nicht über mögliche Hintergründe nach. Ganz im Vertrauen: Gibt es Ihrer Meinung nach noch „Hoffnung“ für das Individuum?

Gerhard Wisnewski: Überall, wo Wissen ist, ist Hoffnung. Nichts ist schlimmer als ein Zustand, in dem ich nicht weiß, was mit mir geschieht. Und außerdem stimmt der alte Satz: "Wissen ist Macht". Und wir müssen uns mehr von dieser Macht zurückerobern. Dem dient meine Arbeit.

Carola: Herzlichen Dank für das Interview.

Foto: © Privat

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Carola:
"GERHARD WISNEWSKI kennt die Drahtzieher der Macht."