EISENFUNK: 8 Bit
EISENFUNK machen Musik für Glühwürmchen. Ihr erinnert euch an die Jungs und Mädels in den puscheligen Stulpen und den vielen Neon-Plastik-Dingern in den Haaren? Demnach gibt es auf „8 Bit“ Cyberelectro bis zum Abwinken.
Thematisch orientiert man sich dabei an den Computerspielen der 80er. Das ist insbesondere mit dem Song „Pong“ auch sehr gut gelungen und über weite Strecken ganz amüsant - ebenso wie das unfreiwillig komische Video zum Song, das es bei YouTube zu sehen gibt.
Viel Neues gibt es auf dem dritten Album der Bayern allerdings nicht zu hören. Die Songs sind genretypisch technoid und werden die Tanzflächen ganz sicher füllen. Für den Hausgebrauch gehen EISENFUNK aber doch viel zu vorhersehbar ans Werk. Und den Innovationsbonus für das Einbauen von C64-Sounds gibt es auch nicht. Das haben andere schon viel früher viel besser gemacht.
Erstaunlicherweise reißen da auch die Remixes nichts raus. XOTOX ist sonst immer für eine düstere Seite zu haben. Der neu gemixte „Pong“ lässt das allerdings voll und ganz vermissen. Da fehlt einfach die kleine Menge Dreck, die XOTOX sonst so typisch macht.
Die weiteren Remixe zerren das Ganze nur noch weiter in Richtung Techno. Richtig nett ist dann nur noch der Rausschmeißer „Shutdown –R Now“. Hier wird wenigstens ein bisschen Abschiedsschmerz zelebriert. Den verspüre ich bei „8 Bit“ allerdings weniger.
TRACKLISTE
Load "*",8,1
Pong
Eisenfunk Quattro GTI
Korobeinki
Conquer
Hymn
Medieval Bit
Egoshooter
Super Space Invaders
Pong (600 XL RMX By XOTOX)
Pong (BODYHARVEST RMX)
Pong (BEATI MORTUI RMX)
Pong (TERRORFREQUENZ RMX)
Duck And Cover (C=64 Edit)
Shutdown –R Now




