"Kick-Ass" tritt ein zweites Mal in den Arsch!
MATTHEW VAUGHN ist eigentlich eher als Produzent bekannt, was sich aber seit seiner Comicverfilmung "Kick-Ass" gehörig geändert hat. Alleine der Comic war eine Persiflage der Superhelden-Thematik, was sich im Film noch verschärfte.
Derber Humor, Splattereffekte, Zynismus wohin man blickt, heftige Gesellschaftskritik und herrliche Seitenhiebe auf die Hochglanz-Superhelden, die jeden Bösen hinter Gitter bringen: "Kick-Ass" ließ kein einziges Klischee aus, zog es bösartig durch den Kakao und war ein satter 10/10-Kandidat der witzigen Sorte, wenn man diese bunt-brachiale Art mag. Womöglich ist der Film auch deswegen so gut gelungen, weil die Original-Autoren MARK MILLAR und JOHN ROMITA Junior mit Drehbuchschreiberin JANE GOLDMAN eng zusammenarbeiteten. Eine Fortsetzung wurde hier von Seiten der Fans natürlich unvermittelt gefordert. Jetzt bestätigte MILLAR sogar selbst, dass die Dreharbeiten zum zweiten Teil in neun Monaten beginnen sollen.
Im Sequel hat Dave, der Held aus dem ersten Teil alle Hände mit seinen Nachahmern zu tun, bis er auf die Idee kommt, ein eigenes Team von Superhelden zu bilden. Auf Mindys Hilfe muss er leider verzichten, denn die wurde inzwischen adoptiert und darf keine Menschen mehr umbringen, weil es ihre neue Mami verboten hat. Chris hingegen sinnt wegen des Todes seines Vaters immer noch auf Rache. Als Superbösewicht Red Mist formiert er sein eigenes Syndikat und begeht eine Untat nach der Anderen, bis es in New York zu einem Kampf Helden gegen Bösewichte kommt.
Wann genau der Film in die Kinos kommt, steht noch nicht fest. Auch ob die Schauspieler wieder an Bord sind ist noch unklar. Glaubt man MILLAR, so ist das komplette Team wieder vereint. Der Kassenerfolg ist sowieso vorprogrammiert.





