THE WARS: Healings

CD-Cover
MEDIUM
CD
LABEL (VERTRIEB)
Oblivion (SPV)
STIL
Punk, Sonstige, Wave
VERÖFFENTLICHUNG
23.03.2012

THE WARS lassen den New Wave der frühen 80er und den German-Prog-Rock der 70er im zeitgemäßen Gewand wieder aufleben. Das 2008 gegründete Berliner Trio um CHRIS KOWSKI (Vocals/Guitar/Keyboard), GERNOT POHLE (Bass) und FELIX ROLL (Drums) veröffentlicht ein Jahr später seine erste EP "Rift". Nachdem das Album sehr gute Kritiken in einschlägigen Indie-Blogs und Net-Radios erhielt, folgte ein für die Band sehr turbulentes Jahr 2010. Im April erschien ihr Song "Sequence" auf THOMAS THYSSENs Compilation "Darkness Before Dawn 2". Im November wurde ihr Track "Succubus" auf der erfolgreichen Sampler-Reihe "Advanced Electronics 8" veröffentlicht.
Lobeshymnen von einschlägigen Magazinen, vom „Kool Rock Radio“ als "Band of the year" gekürt und als Vorband von KILLING JOKE beim „Summer Darkness Festival 2011“ begeisterten THE WARS die Fans. So wurde das Label Oblivion auf die Berliner aufmerksam und nun veröffentlichen THE WARS ihr Debütalbum „Healings“.

Mit dem Opener „Toga“ beginnt das Album sehr ruhig und melancholisch und CHRIS’ Stimme erinnert an den legendären BAUHAUS-Sänger PETER MURPHY.
Rockiger wird es anschließend bei „White Out“. Soundtechnisch fühlt man sich hier durch die Gitarren- und Bassklänge an JOY DIVISON erinnert, ohne sie jedoch imitiert zu hören.
Sehr düster und stark an den Sound von BAUHAUS aus den 80ern erinnernd kommen die Songs „Healing“ und „Enclave“ rüber. „Safari” hingegen lädt mit seinen futuristischen Synthie-Klängen zum Tanzen ein und lässt beim ersten Hören die Füße wippen. Ebenso der nächste Track „Jet Stream“, der eher wieder etwas rockiger ist. „Succubus“ ist auf diesem Album allerdings absoluter Tanzflächenfavorit.
Die Songs handeln von den aktuellen Problemen der Welt. Ob Fukushima, Eurokrise, Bin Laden oder Guttenberg: Das alles sind Ereignisse, die während des Entstehungsprozess des Albums stattfanden und Einfluss auf die Texte und Musik hatten.
Den Mix aus rockigen Songs und ruhigen Stücken mit sphärischen Gitarren, düsterer Bassgitarre und minimalistischer Elektronik wissen THE WARS sehr gut umzusetzen. Ihr Album ist damit jedem zu empfehlen, der auf guten Post Punk mit New-Wave-Einflüssen steht.

ANSPIELTIPPS:

Toga
White Out
Succubus

TRAILER:

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AUTOR

Biggy
Biggy:
"„Healings“ ist eine moderne Zeitreise in die 80er Jahre mit einer Mischung aus Elektronik und typischem Post Punk und New-Wave-Sound"

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(8 von 10 Punkten)
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TRACKLISTE

1. Toga
2. White Out
3. Healings
4. Parsec
5. Enclave
6. Safari
7. Jet Stream
8. Nature
9. Succubus
10. Ethon
11. Coast

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