TRANSIT POETRY: Pedestrians In The Sky
Die Berliner Band TRANSIT POETRY gründete sich im Jahr 2002 und plante ein Gesamtkonzept von vier Alben, wobei jedes im Zeichen eines der vier Elemente stehen sollte. 2004 läutete Bandchef SASCHA BLACH, den Vier-Elemente-Zyklus mit dem Album „Themes From The Desolate Ocean“ ein.
Nach den vorigen drei Alben, die die Elemente „Wasser“, „Feuer“ und „Erde“ behandelte, ist nun mit dem Album „Pedestrians In The Sky“ das vierte und letzte Album des Projekts am Start, und beschreibt das Element „Luft“. Thematisch kreist der Longplayer folgerichtig um vielerlei Aspekte, die mal mehr und mal weniger mit Luft im Zusammenhang stehen: das metaphorische Ersticken in „The Drowning Man“, das gleichmäßige Atmen in der Meditation bei „Little Buddha“, die Loslösung von der Körperlichkeit in „Astronauts & Butterflies“, Elementargeister in „Rhyme Of The Fairies“ oder einen kathartischen Sturm, der die Erde reinigt, in „Storm – The Darkest Of All Butterflies“. Doch wichtiger als die bedingungslose konzeptuelle Treue war den Musikern die Verarbeitung von Aspekten, die ihnen persönlich am Herzen lagen, sowie den Hörer zu bereichern und zu ermutigen.
Die insgesamt 15 Tracks auf „Pedestrians In The Sky“ sind sehr vielschichtig, und in keine Schublade zu stecken. Bereits der Opener „Astronauts & Butterflies“ bohrt sich genüsslich in den Gehörgang, dark-rockig wie in den 80ern geht es mit „Monsters“ weiter. Melancholische Klavier- und Kantelen-Klänge bei "A Drowning Man" lassen den Hörer träumen, bevor es danach mit der ersten Singleauskopplung „Little Buddha“ episch-rockig wird. Interessant sind zudem die Ethno-Klänge in „A Prayer To The Planet“. Sogar einen deutschsprachigen Track haben TRANSIT POETRY auf das Album gepackt und „Der Nachtwandler“ lässt sich gut anhören.
Mit „Storm“ wechselt die Berliner Band dann in den Elektro-Bereich, mit sphärischen Synthie-Melodien und harten Beats. In „Rhyme Of The Fairies“ paart sich trauriger Gesang mit gewaltigen, düsteren Gitarrenriffs, und in „The Solitary Dancers“ fühlt man sich ein wenig an eine Mischung aus DEPECHE MODE und bei den Synthie-Klängen auch ein wenig an JOHN FOXXs „Underpass“ erinnert. Aber die monströsen Beats, mit Gitarren und etwas verzerrtem Gesang gemischt, machen das gewisse Extra aus und direkt danach wird es einem mit "Aeroplanes Into The Sun" und Akkordeon-Melodien wieder wehmütig ums Herz, und das Gefühl setzt sich beim Duett mit der Sängerin LEANDRA in der düster-romantischen Pop-Perle „Luminous Stars“ fort.
Richtig poppig geht es dann dem Ende zu mit dem Synthie-Pop-Track „Halo Of The World“, und „Ad Infinitum“. Sie beenden den Longplayer mit einem gewaltigen Düsterrock-Sound.
“Pedestrians In The Sky” lässt sich bei über 70 Minuten Spielzeit in einem Rutsch durchhören und direkt ein zweites und drittes Mal ohne ermüdend zu werden.
Astronauts & Butterflies
Little Buddha
A Prayer To The Planet
Storm
Rhyme Of The Fairies
TRACKLISTE
1. Astronauts & Butterflies
2. Monsters
3. A Drowning Man
4. Little Buddha
5. A Prayer To The Planet
6. Space Volcanoes
7. Der Nachtwandler
8. Storm - The Darkest Of All Butterflies
9. Blood On The Windmills
10. Rhyme Of The Fairies
11. The Solitary Dancers
12. Aeroplanes Into The Sun
13. Luminous Stars (feat. LEANDRA)
14. Halo Of The World
15. Ad Infinitum






