THE SEARCH: Staying Alive In A Country Industrialized
Das letzte Album "The Search For Connection Contact And Community" von THE SEARCH wurde ja bereits in den höchsten Tönen gelobt. Dort ging es noch typisch skandinavisch melancholisch zu. Die Band hat sich aber etwas reformiert. Mitglieder wurden gewechselt und nun ist die Band etwas lockerer in der Spielart geworden. Es gibt noch diese schönen traurigen Lieder, wie zum Beispiel "Looking For The Flesh And The Blood" – ein akustisches und ruhiges Stück mit weiblichen Vocals im Hintergrund. Insgesamt ist das Album jedoch eher verspielt und macht gute Stimmung. Der Bass geht aber immer noch sehr in die Postpunk-Ecke und spielt im Hintergrund monotone Melodien, die manchmal auch durchbrechen und zu dominanten Hooklines werden. Die Scheibe birgt auch eine riesige Portion Pop in sich. Das Seichte an ihr ist sicher auch der Grund weswegen sie soviel Spaß macht. Die Platte ist einfach und nicht schwer. Das ein oder andere Lied wäre sogar radiotauglich. "Let´s Make Babies" gehört ganz sicher dazu. Dabei wird es verhältnismäßig rockig, was THE SEARCH aber auch gut steht. Vielleicht wird die nächste Platte gar ein richtiges Rock-Set?
Fazit: Durchweg so hörbar. Bei keinem der Songs muss weiter gezappt werden.
Looking For The Flesh And The Blood
Let´s Make Babies
TRACKLISTE
1. Staring Into A Screen
2. Amanda, What Have You Done?
3. Looking For The Flesh And The Blood
4. Diving Into Another Person
5. Losing Touch
6. Let´s Make Babies
7. The Knower
8. I Could Never Get Close To You
9. We Fell Asleep In Each Other's Arms And Never Woke Up Again
10. This Bird Doesn't Sing Anymore






