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Lo-Fi Pop zum Träumen. Die Schweden aus Uppsala haben hoppala ein Pop-Album geschaffen, das elf Stücke lang in einem durchzuhören ist. Ganz ohne unangenehm aufzufallen oder zu nerven. Stellenweise erinnert es an die Verspieltheit von ARCHIVE. Die Schweden lassen sich nicht ganz so gehen wie LYKKE LI oder GET WELL SOON. Sie bleiben im Midtempo stecken an nachzudenken. Das kann man als Minuspunkt ausgelegt werden. Die Jungs könnten sicher fröhlicher wenn sie nur wollten. Aber wahrscheinlich ist gerade Authentizität und Mut zur Kunst genau das, was vielen Bands fehlt.
Überhörbar ist dieses Werk gewebt aus nordischen Vibes jedenfalls nicht. Und wenn da Songs sind, wie "Alone In A Space Shuttle", lässt einen das mitfühlen. Da schwebt einer alleine in der Galaxis, ohne die Sonne. Der ist hart einsam. Da tut das warme Gitarrenspiel und die klare Stimme des Sängers richtig gut. "The Heart Is A Lonely Hunter", schwere Songtitel hängen in der Luft. Aber die Basstrommel schlägt einen freien Takt. Die Gitarre singt eine eigene Melodie. Das ist Musik für lange Fahrten, für Konzerte mit Kippe in der Ecke und einsamen Stunden zu zweit am Lagerfeuer. Für Fans von ARCHIVE, den alten BLACKMAIL, OCEANSIZE und anderen Prog-Rock-Indie-Pop-Bands.
Alone In A Space Shuttle





