SCOFFERLANE: Veto
Nach der Debüt-CD „Snipped“ 2010 und der EP „Whatever“ 2011 beglückt uns das russische Quartett SCOFFERLANE nun auch noch 2012 mit einem Longplayer. „Veto“, also Einspruch, heißt die Scheibe. Dabei gibt es gar nichts auszusetzen an dieser bittersüßen Winterscheibe. Sie klingt wie die Hintergrundmusik eines Horror- oder Zombiefilms. Der Gesang könnte auch gut von einer Rockabilly-Band stammen. Die Musik schwebt so in Moll daher und umgarnt einen immer wieder aufs Neue. Wer vorab mal umsonst reinhören will, kann sich kostenfrei die EP „Whatever“ von der offiziellen Bandseite runterladen.
Auf dem Album finden sich 14 gitarrentechnisch recht rockige Stücke. Eine CD die wirklich nach Väterchen Frost klingt. Es wäre unfair einfach die Schublade Gothrock oder Postpunk zu öffnen und die Band da unkommentiert einzusortieren. Das ist doch eher Dark-Blues-Rock’n’roll mit Postpunk-Einfluss.
Fazit: Warmherzige Musik aus dem kalten Moskau. Die vierköpfige Band hat auf „Veto“ alles richtig gemacht. Die Prophezeiung lautet: Von den Jungs werden wir noch viel hören.
Veto





