AMPHI FESTIVAL 2016 - Tag 2

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DATUM
23.07.2016 - 24.07.2016
ORT
Tanzbrunnen, Köln

Waren am Samstag noch die Regenschirme eines der Utensilien die nicht fehlen durften, waren es am Sonntag die Fächer. Denn die angedrohten Gewitter sind zum Glück ausgeblieben und es sollte richtig warm werden. Wurde noch am Tag zuvor das kühle Nass als es aus dem Himmel fiel verflucht, war es heute, da es aus dem Hahn kam, sehr willkommen. Und auch die Schirme fanden wieder Verwendung – diesmal jedoch als Schutz gegen die Sonne. Wohl dem, der noch dazu Sonnencreme dabei hatte.

Auf der Mainstage startete der Tag mit BEYOND OBSESSION. Zwar war der Platz vor der Mainstage noch nicht ganz so voll, wie am Tag zuvor, doch das tat der Stimmung überhaupt keinen Abbruch. Die erst im Jahr 2012 gegründete Band, die noch in diesem Jahr mit AND ONE auf Tour gehen wird, schaffte es spielend das noch müde Publikum auf Touren zu bringen.

Setlist: 01. Intro, 02. Pieces Of Machinery, 03. Nothing Like That, 04. On My Way, 05. Unwinnable War (R.D.Mix), 06. Song For The Dead, 07. Never Turn Your Back, 08. Ghost Pictures, 09. Tokio Underground

Während die Hauptbühne für die Berliner Band TÜSN vorbereitet wurde, begaben wir uns auf den Weg zu der dritten Bühne des AMPHI FESTIVALS, zu der wir es gestern überhaupt nicht geschafft hatten. Die Rheinenergie – oder auch Orbit Stage genannt – lag wenige Meter vom Tanzbrunnen entfernt und wartete auf seine Besucher. War das Theater auch heute wieder einfach nur überfüllt, bot das Schiff richtig viel Platz, viele Sitzmöglichkeiten, gekühlte Räumlichkeiten und viel frische Luft. Und das nicht nur, wenn man sich auf das Deck begeben hat. Zugegeben waren wir bei „kleineren“ Konzerten vor Ort und können daher nicht beurteilen, wie diese Location ist, wenn es richtig voll wird, aber so waren wir begeistert. Noch dazu waren die Preise für Getränke und Essen, im Gegensatz zu denen auf dem Gelände des Tanzbrunnens, vergleichsweise erschwinglich und die Portionen ausreichend.

Eröffnet wurde der Tag auf dem Schiff von der Band XMH. Bisher hatten wir von der holländischen Elektro-Band noch nie etwas gehört und wurden positiv überrascht. BENJAMIN SAMSON lieferte eine ziemlich durchgeknallte Show ab und brachte mit PIETER SPERLING (Keyboard/live programming) and ISA GARCIA (Keyboard) die Anwesenden ganz schnell dazu, das Tanzbein zu schwingen. Ziemlich ausgeflippt, aber grandios  Diese Band werde ich ganz sicher nicht das letzte Mal gesehen haben.

Nachdem wir uns gestärkt hatten, machten wir uns auf den Weg zurück in den Tanzbrunnen. XOTOX spielten auf der Theater Stage, gefolgt von MANTUS – leider waren beide Konzerte richtig voll.
Unterdessen traten UNZUCHT und SOLAR FAKE auf der Mainstage auf.

Hier könnt ihr einen Blick auf die Setlisten beider Bands werfen.

Unzucht
Setlist: 01. Unendlich, 02. Todsünde 8, 03. Seelenblind, 04. Deine Zeit läuft ab, 05. Kettenhund, 06. Schweigen, 07. Kleine geile Nonne, 08. Nur die Ewigkeit, 09. Unzucht, 10. Engel der Vernichtung

Solar Fake
Setlist: 01. Not What I Wanted, 02. Under Control, 03. Here I Stand, 04. All the Things You Say, 05. Parasites, 06. More Than This, 07. I Don't Want You in Here, 08. Reset to Default, 09. Where are You, 10. If I Were You

In der Zwischenzeit war es beinahe unerträglich heiß geworden. Die Produktion des Met-Slushys kam ins Stocken, weil zwei Maschinen einfach nicht mehr ausreichten. Glücklich waren die, die einen Platz unter den großen Schirmen vor der Hauptbühne ergattern konnten. Denn nun kamen SUICIDE COMMANDO auf die Bühne und brachten die Menge trotz der Hitze zum Kochen.
Da wir keinen Platz im Schatten hatten, kühlten wir uns ab, in dem wir uns Wasser über die Köpfe schütteten. Anders war es nicht auszuhalten. Aber die nassen Haare und Klamotten trockneten ja schnell wieder und wir hatten Spaß.
Andere Besucher sind gar in den Springbrunnen gesprungen, um ein wenig Abkühlung zu erhalten.

Während COVENTANT auf der Bühne war, begaben wir uns erneut in die Einkaufsmeile. Zu PROJEKT PITCHFORK waren wir dann auch schon wieder zurück. Vor der Hauptbühne war es proppen voll und so sahen wir uns das Konzert von der Insel aus an. Zwar war der Klang hier oben nicht ganz so gut, aber man hatte doch die Möglichkeit ein wenig im Schatten zu tanzen.

Setlist: 01. What Have We Done, 02. Timekiller / 03. The Longing, 04. God Wrote, 05. The Dividing Line, 06. Alpha Omega, 07. Blood-Stained - Give Me Your Body, 08. IO, 09. Conjure, 10. I Am (A Thought in Slowmotion), 11. Requiem, 12. Souls, 13. Blood-Thirst

Nach dem Konzert von PROJEKT PITCHFORK begaben wir uns noch mal an den Strand und genossen erneut den einen oder anderen Longdrink während wir über den Rhein den Sonnenuntergang betrachteten. Wie im Urlaub…

Zwischenzeitlich hatten EDITORS die Mainstage betreten.

Setlist: 01. No Harm, 02. Sugar, 03. Smokers Outside the Hospital Doors, 04. Life is a Fear, 05. The Racing Rats, 06. Forgiveness, 07. Eat Raw Meat = Blood Drool, 08. An End Has a Star, 09. Munich, 10. The Pulse, 11. A Ton of Love, 12. Papillon, 13. Marching Orders

Und bereits während wir im Sand saßen und den Klängen von EDITORS lauschten, machte sich Wehmut breit. Nun war es also schon fast wieder vorbei – das 12. AMPHI FESTIVAL. Schade! Es hat erneut richtig Spaß gemacht. Zugegeben an der Situation der Theater Stage muss was geändert werden. Es kamen doch zu viele Besucher einfach nicht rein. Und auch wenn es erneut Kritikpunkte in Sachen Preise / Verpflegung und Toiletten (am Strand viel des Öfteren das Wasser aus) gab, war es einfach wieder schön.
Wir freuen uns schon auf das 13. AMPHI FESTIVAL am 22. und 23.07.2017 in Köln.

Und hier kommt ihr zu den Fotos vom 2. Tag.

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Hermine
Hermine:
"AMPHI im Tanzbrunnen - trotz dem einen oder anderen Kritikpunkt hat es wieder echt Spaß gemacht! Wir freuen uns schon auf den 22. & 23. Juli 2017!"