AMPHI FESTIVAL 2016 - Tag 1

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DATUM
23.07.2016 - 24.07.2016
ORT
Köln

In diesem Jahr begann unser AMPHI FESTIVAL bereits am Freitag mit der Warmup Party im Theater. Als wir gegen 23 Uhr ankamen, war die Party bereits voll im Gange. ADRIAN HATES, Frontmann von DIARY OF DREAMS, heizte den Anwesenden bereits ordentlich ein. Die Stimmung war dementsprechend bereits sehr gut und die Tanzfläche ordentlich gefüllt.
Und auch ERK AICRAG (HOCICO) und ALEXANDER WESSELSKY (EISBRECHER) sorgten dafür, dass die gute Laune erhalten und die Tanzfläche voll blieb. Und auch wir hatten richtig viel Spaß und verließen die Halle erst gegen halb vier. Einzig die Getränkepreise haben den Spaß doch ein wenig gemindert.

In Anbetracht der kurzen Nacht fiel es mir am Samstag doch ein wenig schwerer pünktlich um neun am Frühstückstisch zu sitzen. Aber wer feiern kann, der kann auch… Also ging es müde, aber voller Vorfreude zum Frühstücksraum.
Unsere Bändchen hatten wir am Vorabend schon abgeholt und begaben uns daher ganz entspannt zum Gelände. Die Schlangen waren ewig lang, was wohl auch daran lag, dass es sich die Tore erst etwas später als geplant öffneten. Immerhin wollten 12000 Gruftis auf das Gelände. Die „Abfertigung“ inklusive Sicherheitskontrollen erwies sich jedoch als zügig und so standen wir deutlich kürzer vor den Türen, als gedacht.

Und dann waren wir also wieder zurück im Tanzbrunnen. Zugegeben waren wir ob dieser Tatsache doch ein wenig verwundert. Hatte sich das Gelände der Lanxess Arena doch als nicht so unpraktisch erwiesen. Klar hat es weniger Flair als der Tanzbrunnen mit seinem Brunnen, der Insel und natürlich dem Strand. Aber auch die Arena konnte, vor allem am zweiten Tag, doch überzeugen. Nicht zuletzt durch die vielen sauberen und funktionsfähigen Toiletten.
Nun also wieder Tanzbrunnen. Und dort ging es mit X-RX direkt gut und laut los. Wir waren umgehend in tanzlaune. Und nicht nur wir. Vor der Mainstage hatten sich – gerade für diese frühe Festivalstunde - schon richtig viele Fans eingefunden die mit ihrer Band die Eröffnung des XII AMPHI FESTIVALS feierten.

Nach dem ersten Konzert hatten wir das Glück einen Tisch auf der Insel ergattern zu können, von wo aus man zum einen die Mainstage gut sehen konnte und zum anderen einen zentralen Treffpunkt hatte. Außerdem waren wir somit viel näher am hervorragenden „Met-Slushy“ UND hatten ein Dach über dem Kopf. Was am Samstag im Laufe des Tages von großem Vorteil war, da es immer wieder regnete. Das tat der Stimmung aber keinen Abbruch.

Auch die nächste Band SOLITARY EXPERIMENTS wurde bejubelt. Die deutsche Elektro-Band aus Frankfurt (Oder), wurde 1994 gegründet hat eine stetig wachsende Fangemeinde. Das war auch auf dem AMPHI nicht zu übersehen. Es wurde getanzt und mitgesungen.

Setlist: 01. Trial and Error, 02. Delight, 03. Point of View, 04. Immortal, 05. Neuer Song (noch ohne Titel), 06. Pale Candle light, 07. Rise and Fall, 08. Epiphany, 09. Stars

Die Stimmung vor der Bühne wurde auch bei MEGAHERZ nicht schlechter, das Wetter hingegen schon. Aber wie heißt es doch so schön? Es gibt kein schlechtes Wetter, nur unpassende Kleidung. Die Anhänger von MEGAHERZ jedenfalls hatten ihren Spaß.

Setlist: 01. Zombieland, 02. Fanatisch, 03. Glorreiche Zeiten, 04. Wer hat Angst vom Schwarzen Mann, 05. Miststück, 06. Jagdzeit, 07. Einsam, 08. Heuchler, 09. Für immer, 10. Himmelsstürmer

Nun war es Zeit für die im Jahr 2004 gegründete Band STAHLZEIT. Angeblich haben sich die Mitglieder bei Bandproben, aufgrund der Ähnlichkeit der Stimme des Sängers HELI REISSENWEBER zu der von RAMMSTEIN-Frontmann TILL LINDEMANN, entschieden, unter dem Namen STAHLZEIT als RAMMSTEIN- Tributeband aufzutreten. Die Bühnenshow wurde dementsprechend auch angepasst und ist – wie beim Original – bombastisch. Viel Feuer, viel „Knall“ und ordentlich laut. REISSENWEBER und seine Jungs sind derart eingespielt, dass man wirklich zweimal hinsehen muss, um „Original und Fälschung“ zu unterscheiden.

Setlist: 01. Bück Dich, 02. Du riechst so gut, 03. Asche zu Asche, 04. Mein Teil, 05. Sonne, 06. Waidmanns Heil, 07. Feuer frei!, 08. Du hast, 09. Ich will, 10. Engel

Nach diesem „heißen“ Auftritt, betraten MONO INC. die Bretter, die die Welt bedeuten. Die Hamburger Dark-Rock-Band erfreut sich seit dem Jahr 2000 wachsender Popularität. Nicht zuletzt durch ihre Auftritte bei der Tour von UNHEILIG. Der Platz vor der Hauptbühne war auf jeden Fall ordentlich gefüllt. Die Fans der Band tanzten, sangen und klatschten. Die Stimmung war auch hier großartig.

Setlist: 01. Arabia, 02. Symphony of Pain, 03. Gothic Queen, 04. Never-Ending Love Song, 05. Chasing Cars, 06. Get Some Sleep, 07. Drum Battle, 08. Revenge is Mine, 09. After The War, 10. Voices Of Doom

Dann wurde die Bühne für TARJA umgebaut. Die finnische Sopranistin ist auch nach ihrer Trennung von NIGTHWISH (2005), mit ihrer Solokariere gut angekommen und wurde von ihren Fans sehnlich erwartet. Die Mischung aus „Symphonic Metal mit klassischem „opernhaftem“ Gesang“ kam bei dem Publikum des AMPHI FESTIVALS sehr gut an.

Setlist: 01. Intro, 02. No Bitter End, 03. Never Enough, 04. Demons in You, 05. Calling from the Wild, 06. Supremacy, 07. NW Medley, 08. Innocence, 09. Victim Of Ritual, 10. Die Alive, 11. Until My Last Breath

Die Stimmung der Festivalbesucher, die in das Theater wollten, war hingegen ziemlich schnell nicht mehr wirklich gut. Auf Grund der, gemessen an der Anzahl der Besucher, geringen Anzahl derer, die in das Theater durften, bildeten sich lange Schlangen und oftmals noch längere Gesichter. Der Andrang war für die Kapazität des Gebäudes einfach zu groß. Wer sich früh genug angestellt und das Glück hatte noch reinzukommen, hatte oft das Problem, von der Band nicht viel zu sehen. Der Vorteil der hinteren Plätze war es allerdings, dass es dort nicht ganz so warm war, wie im vorderen Bereichs des Theaters. Dafür konnte man dort noch etwas sehen.

Wir haben uns allerdings auf Grund dieser Umstände nur ganz kurz in dem Theater aufgehalten und uns lieber wieder raus auf das Gelände begeben.
Shopping war angesagt. Auch in diesem Jahr gab es wieder viele Zelte in denen man Klamotten, Musik, Schmuck und sonstiges, was unbedingt – oder auch weniger unbedingt – in den Haushalt eines Grufts gehören sollte, kaufen konnte. Diesen Samstag dürften jedoch die Regenschirme und Caps vermutlich einer der Verkaufsschlager gewesen sein.

Nun wurde es Zeit für PETER HEPPNER. Wie gewohnt seine Texte ablesend, begeisterte er seine Anhänger mit

Setlist: 01. Intro, 02. I Won't Give Up, 03. Alleinesein, 04. Meine Welt, 05. Vielleicht?, 06. Being Me, 07. Once in a lifetime (Wolfsheim song), 08. Künstliche Welten (Wolfsheim song), 09. God Smoked, 10. The Sparrows And The Nightingales (Wolfsheim song), 11. Leben... I Feel You, 12. Wir sind wir, 13. Kein Zurück (Wolfsheim song), 14. Das Geht Vorbei

Das Wetter hatte sich zwischenzeitlich wieder gebessert und so begaben uns während die Bühne für den Headliner des Abends vorbereitet wurde, an den Strand, saßen am Rhein und hörten BLUTENGEL bei leckeren Getränken aus der Ferne zu.

Das war einfach herrlich. Im Sonnenuntergang am Strand nahe am Wasser sitzen und Longdrinks zu sich nehmen. Dies ist einer der großen Vorteile des Tanzbrunnens. So kann man den Abend ausklingen lassen und in Ruhe den nächsten Festival-Tag planen.

Hier die dazu passenden Fotos.

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AUTOR

Hermine
Hermine:
"AMPHI im Tanzbrunnen - trotz dem einen oder anderen Kritikpunkt hat es wieder echt Spaß gemacht! Wir freuen uns schon auf den 22. & 23. Juli 2017!"