Gallants

CD-Cover
REGIE
DEREK KWOK, CLEMENT CHENG
BUCH
DEREK KWOK, CLEMENT CHENG, FRANKIE TAM
LAUFZEIT
98 min
FSK
16
VERLEIH
Tiberius Film

Im Slot „Focus Asia“ gab es beim diesjährigen Fantasy Film Fest unter anderem „Gallants“ zu sehen. Der Trailer ließ bereits nichts Gutes erahnen und so war es dann auch.
Der junge Angestellte Cheng (YOU-NAM WONG) ist ein Tollpatsch wie er im Buche steht. Nichts will ihm gelingen. Und so schickt ihn seine Firma zur Strafe aufs Land, um beim Grundstückskauf zu helfen. Natürlich verursacht der Neuankömmling auch dort wieder Ärger. Er bringt die Gang um Meister Pong (CHAN MAI WAN) gegen sich auf, die ihn daraufhin bedroht. Unerwartete Hilfe bekommt er vom nicht mehr ganz taufrischen Kung-Fu-Veteran Tiger (SIU-LUNG LEUNG).
Alsbald stolpert Cheng in ein Teerestaurant, das mal die berühmte Kung-Fu-Schule des Meisters Law (TEDDY ROBIN KWAN) war. Was für ein Zufall, denn Cheng möchte unbedingt die Kunst des Kung Fu erlernen. Leider liegt Meister Law seit 30 Jahren im Koma. In diesem Teerestaurant trifft er Tiger wieder und lernt dessen Kampfgefährten Dragon (CHEN KUAN-TAI) kennen. Beide sind ehemalige Schüler von Meister Law und hoffen, dass er irgendwann einmal wieder zu sich kommt.
Da erwacht plötzlich Meister Law aus dem Koma und meldet seine Schule beim Kung-Fu-Wettbewerb von Meister Pong an. Ein hartes Training beginnt für Cheng, Tiger und Dragon.

Diese Kung-Fu-Komödie ist einfach nur albern. Außerdem fehlt es an großartigen neuen Einfällen. Es geht um eine Gruppe von Losern, die es alle noch einmal wissen wollen, im Kampf gegen einen offensichtlich fitteren Gegner. Das ist alles schon mal da gewesen.
Zwar trumpft "Gallants" mit einer handverlesenen Schar alter Martial-Arts-Helden auf, aber selbst diese können diesen Film auch nicht vor dem Untergang retten. Denn allein mit lautem, zugegeben gut choreographiertem, Kung-Fu-Getöse und ein paar Witzen ist es eben nicht getan. Dazu ist die Story zu dünn. Sie kann den Film nicht tragen. Was man "Gallants" zu Gute halten kann, ist seine Optik, die an den Look der großen Kung-Fu-Filme aus den 70er Jahren erinnert. Auch der Soundtrack ist durchaus hörenswert. Am Ende gab es tatsächlich Applaus für diesen Film. Es bleibt zu hoffen, dass die Leute klatschten, weil sie froh waren, dass er nach schier endlos wirkenden 98 Minuten endlich vorbei war. Für Fans geht "Gallants" sicher in Ordnung, allen anderen sei geraten: Finger weg.

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AUTOR

Doreen Butze
Doreen Butze:
"Alberne Kung-Fu-Komödie mit gealterten Martial-Arts-Stars."

Autorenwertung:
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(4 von 10 Punkten)
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