BOB DER STREUNER

CD-Cover
REGIE
Roger Spottiswoode
LAUFZEIT
103 min
FSK
12
VERLEIH
Concorde Filmverleih
START:
12.01.2017

James Bowen (Luke Treadway) ist ein Junkie auf Entzug, lebt auf der Straße und versucht mit Müh und Not, sich als Musiker durchzuschlagen. Als er über seine Betreuerin Val (Joanne Froggatt) endlich eine Wohnung vermittelt bekommt, lässt das Glück nicht lange auf sich warten. Es kommt in der unerwarteten Form eines Katers: Bob. Der rote Straßenkater zieht kurzerhand bei James ein und folgt ihm auf Schritt und Tritt – auch bei seinen Touren durch die Londoner Innenstadt, wo James mit seiner Musik und dem Verkauf von Obdachlosenmagazinen seinen Unterhalt verdient. Mit Bob an seiner Seite gewinnt James nicht nur einen neuen Freund und einen optimistischen Blick auf das Leben zurück, sondern hat plötzlich ein viel aufgeschlosseneres Publikum. Eine innige Freundschaft zwischen Mensch und Tier entsteht, die James letztendlich sogar von den Drogen wegführt. Klingt wie ein schönes Märchen? Die Geschichte ist wirklich passiert.

James Bowen erzählte seine unglaubliche Geschichte bereits 2010 in seinem Buch “Bob, der Streuner – die Katze, die mein Leben veränderte”, das sofort riesigen Erfolg verzeichnen konnte und in über 26 Sprachen übersetzt wurde. Weitere Bücher über Bob und seine Abenteuer konnten ebenfalls an den Erfolg anknüpfen. Jetzt wurde die Story von Regisseur Roger Spottiswoode verfilmt. Während Luke Treadway (“KAMPF DER TITANEN”) die Rolle von James übernimmt, spielt Bob sich einfach selbst. Für diesen unverwechselbaren Kater wäre auch kein Ersatz möglich gewesen.

Katzen können Menschen bekannterweise schnell um den Finger wickeln und sind natürlich Besuchermagneten, weshalb dieser Film keine Probleme haben sollte, sein Publikum zu finden. Doch neben all der Niedlichkeit ist vor allem die Tatsache, dass es sich hier um eine wahre Begebenheit handelt, ein großer Pluspunkt für den Film. Würde die Story ohne diesen Hintergrund als "kitschig" oder gar "unrealistisch" abgestempelt werden? Könnte sein. Der Film soll die ganze Familie ansprechen, weswegen Szenen wie James' Entzug ein wenig weich gespült wirken und natürlich auch Handlungsstränge aus dem Buch fehlen. Trotz allem geht der Film ans Herz und ist genau das richtige für einen kalten Winterabend.

Trailer:

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AUTOR

Lea
Lea:
"Rührende Story nach einer wahren Begebenheit."

Autorenwertung:
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(8 von 10 Punkten)
Leserwertung:
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