Lucinda Moreira ist eine "Blutbraut" und seit sie sich erinnern kann auf der Flucht vor Joaquín de Alvaro. Denn nur Lucindas Blut kann den Magier davor bewahren ein Vampir zu werden. Doch wenn sie ihm ihr Blut gibt, müsste sie sich auf ewig an den Mann binden, der für sie die Reinkarnation des Bösen ist.
Es dauert nicht lang und Lucindas Albtraum wird wahr: Sie verliebt sich in den gutaussehenden und charmanten Cris, wird in seiner Anwesenheit plötzlich entführt und findet sich in Joaquíns Unterkunft wieder.
Mit Entsetzen muss sie feststellen, dass Cris nicht der war, für den sie ihn gehalten hat. Er ist Joaquíns Bruder und auch er sucht eine Blutbraut.
Doch die Zwei sind nicht die Einzigen. Auch andere wollen Lucindas Blut. Als Lucinda in die Hände eines dieser Mannes fällt, befreit Joaquín sie und riskiert sein Leben für sie. Welches sind wohl die wahren Motive für seine Taten?
Zu Anfang kommt die Handlung nur schleppend in Gang, auch die Sprache scheint manchmal zu salopp und den Geschehnissen nicht angemessen zu sein. So beginnt das Buch zum Beispiel mit dem Satz "Die Kondome knisterten in meiner Gesäßtasche". Im Laufe des Buches wird die Handlung jedoch immer interessanter.
"Blutbraut" ist Lynn Ravens erster Roman, der in der Neuzeit spielt.
Manche Handlungsstränge bleiben offen, d.h. es könnte auch der Auftakt zu einer neuen Serie sein und es scheint, als ob auf eine Fortsetzung gehofft werden darf. Zwar wird der Roman als Jugendbuch gehandelt, ist aber ohne Zweifel auch sehr gut für Erwachsene geeignet.
736 Seiten pure Fantasy - wer durchhält, wird mit einer mitreissenden und spannenden Geschichte in nicht altbekannter Form a la "Vampir will Mädchen, Mädchen verliebt sich in Vampir, Happyend" belohnt.
Das schöne Cover ist ein zusätzliches Schmankerl.






